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Jakobsweg München: Vorbereitungen

In Münchner Jakobsweg by Mikka, der (subj.)2 Comments

Dieses Jahr geht es nicht nach Spanien sondern weiter auf den innerdeutschen Jakobswegen. Da ich im September nach Zypern gehen werde bietet es sich an, den August nahe der Heimat (also ab München) zu laufen. Ca. 800 Kilometer, vielleicht ein paar mehr, so weit die Füße mich für einen Monat und sechs Tage tragen. „Los“ geht es schon eine Woche vorher, mit einer „Aussendung“ der Schulschwestern ab dem Kloster in München. Auch wenn ich sonst kein Fan dieser Rituale bin, ist es doch (auch weil der 25. Juli Jakobustag ist) etwas, das ich gerne machen will.
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Ja… es ist wahr :)

In Zypern by Mikka, der (subj.)1 Comment

… und ich kann es echt kaum fassen. Ich wollte warten, bis es spruchreif ist. Bis die Dokumente unterschrieben sind und die Zusage im Briefkasten ist. Bis die Tintenflecken auf der Unterschrift trocken, und die ersten Umzugskartons voll sind. Ok, Kartons habe ich noch keine gepackt, ist ja auch noch ein paar Tage hin. Im September, also wenn es in Deutschland schön warm ist, und die Menschen an der Isar feiern, kurz bevor München zum Tollhaus wird und die Biergärten das richtige Geschäft einfahren, steige ich in einen Flieger. Ziel: Zypern.
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Der Mosel Camino, Tag 4: von Treis-Karden nach Bullay

In Mosel Camino by Mikka, der (subj.)2 Comments

Das Problem mit lieben, alten, Damen, ist deren Schwerhörigkeit und Schlaflosigkeit. Ich lebe seit 4 Jahren in Deutschland, lerne jeden Tag etwas Neues. Heute Nacht habe ich gelernt, dass deutsches Late-Night TV echt scheiße ist. Muss ich die Landschaft erwähnen? Schöne Ausblicke auf die Mosel, Weinberge, Wälder. Der Weg steigt sanft an, weicher Waldboden macht mich einmal mehr glücklich, und schon bald stehe ich vor Kloster Maria Engelport. Der Camino macht’s mal wieder möglich: das Cafe ist nur am Sonntag geöffnet, und heute ist Sonntag. Sie seien neu, sagt mir die Betreiberin, das Kloster wolle erst einmal sehen ob sich Kaffee und Kuchen lohnen. Für mich auf jeden Fall.
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Der Mosel Camino, Tag 3: von Alken nach Treis Karden

In Mosel Camino by Mikka, der (subj.)2 Comments

Heute geht’s nach Treis-Karden, und da freue ich mich. Aber nicht so sehr, wie darauf, dass ich ab Bullay eine tolle Wanderbegleitung haben werde. Christine, eine gute Bekannte, stößt dort dazu, was nicht nur bedeutet, dass ich mal ausschlafen kann (sie kommt erst um 10 an), sondern auch, dass ich jemanden zum Duett-Singen habe. Heute ist so viel passiert, das kann man eigentlich gar nicht in ein Blogpost packen. Aber ich versuchs trotzdem. Wütende Winzer, wichtige Würdenträger und Singende Segler, und das ist nur der Anfang.
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Der Mosel Camino, Tag 1: Anreise

In Mosel Camino by Mikka, der (subj.)3 Comments

Es fängt schon ganz gut an. Züge nach Koblenz aus Saarbrücken stoppen in einem Kaff namens Kobern-Gondorf, von welchem aus ich den Schienenersatz-Verkehr nach Koblenz nehmen muss. Toll. Der Rucksack ist heute auch schwer, fühlt sich einfach „falsch“ an, und ich denke ich habe wichtige Dinge in Saarbrücken bei Freunden vergessen.