November ist mein Lieblingsmonat. Die ersten Schneeflocken fallen im Süden, Blätter auf den Wegen, ein kalter Wind, der vom Winter erzählt, und Krähen hocken auf dem Feld, über dem es nach einem Holzfeuer riecht.

Ich gehe gerne spazieren, denke viel nach, und mache mir mein Jahr im Kopf in Ordnung. Mentales Aufräumen, mehr oder weniger, dazu viel Sport für die kommenden Monate, und gesünderes Essen. Der Dezember mit seinen Festen und Gelagen kommt, dann die Monate auf dem Snowboard und in Hütten… kurz gesagt, November ist mein Trainingslager für das nächste Jahr, sowohl physisch als auch psychisch.

November bin ich traditionell sehr wenig online. Ich lese meine eMail einmal in der Woche, schreibe kaum oder gar nicht auf Facebook und Twitter, und mein Handy (wie schön, dass ich am 3. November von einer tabula rasa mit einem iPhone X anfangen kann) bleibt in der Tasche.

Freunde wissen, wie sie mich erreichen können. Aber da sind Bücher zu lesen (“Der Mann und das Holz” von Lars Mytting und “Die Alpen: Raum - Kultur - Geschichte” von Jon Mathieu stehen an), ein Manuskript einzureichen, und Blätter auf dem Weg mit den Füßen zum Rascheln zu bringen.

Webmentions

  1. Ein wirklich interessanter Gedankenanstoß! Das mit dem offline sein klappt bei mir alleine beruflich schon nicht, aber für das private Umfeld wäre das mal eine Idee.

  2. Beruflich bin ich halt soweit ich es sein muss online. Irgendwann mal suche ich mir einen Job wo das gar nicht mehr sein muss :)