Bloggen mit Jekyll

In dieser kurzen Anleitung richten wir ein Jekyll Blog auf einem $5 Server von Digital Ocean ein, installieren die benötigte Software, setzen alles so auf, dass es einfach von unserem Desktop aus verwaltet werden kann, und installieren ein paar Extras, damit “responsive” Images, also Bilder die sich in der Größe (und damit Ladezeit) dem Leser anpassen.

Als Bonus machen wir danach das Ganze auch noch iPad-tauglich für’s Unterwegsbloggen.

Warum?

Jekyll ist ein Blog-Generator für statische Seiten. Damit spart man sich den Overhead einer dynamischen Seite (Datenbank-Aufrufe, etc.) und kann das Ganze extrem schnell auch von einem sehr kleinen Rechner der Welt anbieten. Im Jahr 2016 lief eine 1600-Seiten Webseite mit ca. 9'000 Aufrufen am Tag bei mir auf einem alten Raspberry Pi mit 4G RAM und einem kleinen USB Stick als HD. Die meisten Blogs brauchen oft weniger als das…

Im Laufe der Installation greife ich oft auf kostenpflichtige Software zurück. Für jede dieser Lösungen gibt es auch eine nicht-kommerzielle (außer für Working Copy auf dem iPad) Variante, also kann man auch hier sparen. Selbst mit diesen kommerziellen Apps ist es immer noch billiger $60 im Jahr für einen Digital Ocean Mini Server zu bezahlen als die 200 Dollar für einen Server, der WordPress mit der selben Performance laufen lässt.

Jekyll Webseiten sind auch extrem leicht portierbar. Man kann die ganze Chose in ein Zip- oder Tar-Archiv werfen und ganz schnell woanders installieren. Wer wenig neuen Content generiert, so wie die 1600-Seiten Website, die ich oben erwähnt habe, der kann sogar die Seite einfach lokal erstellen und von einem USB Stick online stellen. Kein PHP oder MySQL wird benötigt, und die Webserver-Konfiguration ist extrem einfach.

Übersicht

  1. Jekyll installieren
  2. Git konfigurieren
  3. Jekyll und Apache konfigurieren
  4. Bilder anbieten, zwei (drei) Lösungen
  5. Plugins, die Sinn machen
  6. Wir bauen uns eine Bücherliste
  7. Webmentions, POSSE, und das IndieWeb

iPad

  1. Was wir brauchen
  2. Wie’s geht